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Therapieform

Beitrag#1von FenIce » 30. Nov 2015 23:12

Hallöle,

hm...wir hatten heute mit der SHG ein Gespräch mit einer ambulanten Therapeutin, mit dem Thema Psychotherapie.

Dabei kam unter anderem zur Sprache, dass für jemanden, der kaum Erinnerungen; Amnesie; was etliche Kindheitsjahre betrifft, eine tiefenpsychologische Therapie nicht geeignet ist.

Ähm...macht noch, oder hat jemand so eine Therapieform gemacht, trotz, dass Erinnerungen verschüttet sind?

Meine Thera hat das schon mal angesprochen, also dass eine VT besser wäre, aber ich will das nicht, weil ich dann wieder bei Null anfangen müsste und ich eh grad die Sperre habe.

Gruß
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Re: Therapieform

Beitrag#2von Gaby » 1. Dez 2015 00:23

ich hab einmal Verhaltenstherapie ambulant probiert, das geht bei mir gar nicht. Meine stationären Therapien waren immer eine Mischform von Psychotherapie und verhaltenstherapeutischen Elementen. In der heutigen Zeit ist das anscheinend auch ambulant oft der Fall. Laut meiner Therapeutin. Sie sagt, kaum noch Therapeuten machen ausschließlich das eine oder das andere. Ich hatte und habe noch immer, große Erinnerungslücken...(nicht mehr ganz so viele inzwischen) aber bei mir klappte das gut. Einige der Lücken schlossen sich durch meine Aufenthalte, andere nicht. Zu Beginn meiner Theras dachte ich immer es sei sooo wichtig für mich alles zu wissen was und wie und wer und überhaupt...meine "schwarzen Löcher" wie ich sie immer nenne, zu füllen. Inzwischen weiß ich, daß meine Theras damals Recht hatten indem sie sagten...muß gar nicht. Ich würd das einfach ausprobieren, Fenice. Was dir gut tut eben.
...du kannst mich anfassen...doch kannst du mich auch berühren...?
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Re: Therapieform

Beitrag#3von Tutenstein » 1. Dez 2015 12:12

Also tiefenpsychologische Therapie hat mir gar nix gebracht. Verhaltenstherapie wäre besser gewesen.
Ich denk aber, dass das eher auf den Therapeuten und den Patienten an kommt.
Wenn das zwischen beiden gut funktioniert bringt dich beides weiter.
Oder Mischformen oder was sonst noch alles so möglich ist.

Versuch dich drauf ein zu lassen, wenn deine Thera es dir nahe legt.

Viel Erfolg,

Tutenstein
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Re: Therapieform

Beitrag#4von FenIce » 1. Dez 2015 18:33

Hallo,

das ist ja genau der Punkt Gaby, dass es eben die "schwarze Zeit" bis 9 Jahre gibt. In der tiefenpsychologischen wird ja das heutige Verhalten/ Handeln mit der Kindheit angeschaut und das funktioniert nur sehr bedingt, wenn so viel fehlt. Die Therapie läuft trotzdem, da sich vieles auch ab dem 9. erklären lässt. Aber maximaler Erfolg lässt sich nicht rausholen. :(

Mischform, wie ihr schreibt, Gaby und Tutenstein, bieten hier keine Theras an. Es verläuft sich bei beiden Therapieformen im Laufe der Therapie sowieso immer mal, aber direkt gleich als gemischt...gibts hier nicht.

Mir wurde heute noch mal ans Herz gelegt, die Therapieform und damit die Therapeutin zu wechseln. Und nun beginnt das Problem. Bevor ich die jetzige fand, habe ich schon alle durchtelefoniert und leider haben die anderen wegen der Borderlinediagnose abgelehnt. Man man man...ein Teufelskreis. Nun ihr schreibt es ja...eure Erfahrung ist auch, dass es nicht geeignet ist und ja...da ich noch Zwangspause habe, kann ich ja schon mal schaun, ob ich nicht doch bei jemanden auf die Warteliste kommen kann *seufz*.

Danke ihr zwei und liebe Grüße
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Re: Therapieform

Beitrag#5von Josy » 1. Dez 2015 18:49

Bei mir gibt es auch immer noch Erinnerungslücken, auch wenn sich große Teile inzwischen eingestellt haben. Therapieformen hatte ich unterschiedliche - Verhaltenstherapie, teilweise mit Hypnose, Konzentrative Bewegungstherapie, aktuell Psychoanalyse und Traumatherapie mit Ego-State etc. Auf ihre Weise fand ich jede Therapie hilfreich. Viel wichtiger als die Art finde ich, dass ich bereit bin mich einzulassen und dass die "Chemie" zum Therapeuten stimmt. Und viele Therapeuten sagen ja auch selbst, dass sich die Therapieformen mischen - gerade wenn die Therapeuten schon lange im Beruf sind.

Liebe Grüße Josy
Richte den Blick nach innen und du findest tausend Gebiete, die noch unergründet in deines Geistes Tiefe liegen. Bereise sie, und sei Gelehrter deiner inneren Kosmographie.
Henry David Thoreau (1817 - 1862)
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Re: Therapieform

Beitrag#6von sherrytears » 2. Dez 2015 06:12

beim letzten vorgespraech, war das eher eine auflistung von arbeitsmoeglichkeiten.

ich staerkung, arbeiten mit unterschiedlichen persoenlichkeitsanteilen etc.

ich kann mich fast gar nicht an meine kindheit und jugend erinnern, eher kleine teile von erinnerungen.

ein wichtiger teil wird immer stabilisierung sein, wobei tiefenpsychologisch doch an sich erstmal eben auch bedeutet das die kindheit ein teil davon ist und nicht nur das heutige verhalten veraendert wird.

ich glaube schon das eben zum teil oder vieles auf traumatischen erlebnissen beruht und das mein heutiges verhalten beeinflusst das eben auch betrachtet werden muss und die zusammenhaenge gezogen werden. das eben dann das wiederholen von gefuehlen dazu oder erinnerungen veraendert und besser integriert werden kann.

heisst ja, die therapie die ich gemacht hatte war tiefenpsychologisch.
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Re: Therapieform

Beitrag#7von FenIce » 2. Dez 2015 19:43

ufzzz....wenn ich so lese, wie ihr Therapie hattet und das es trotz der fehlenden Zeiten dennoch tiefenpsychologisch ging....ich frag da jetzt noch mal ganz geziehlt bei meiner Thera nach. Ich hab zwar erst im Januar wieder Termin, aber ich kann ihr eine E-Mail schreiben. Ich würde mich ärgern, wenn ich jetzt ne neue Therapeutin suchen würde und meine Therapeutin jetzt hat ihre Meinung geändert und denkt nicht mehr, dass es für mich ungeeignet ist.

Danke für eure Rückmeldungen. :)

Liebe Grüße
FenIce
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