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Mir ist aufgefallen....

Beitrag#1von tara » 8. Apr 2016 18:34

.... vielleicht auch ganz doof. Aber irgendwie dachte ich heute beim lesen hier im Forum, dass diejenigen die "übrig" geblieben sind, doch fast alle etwas gemeinsames haben.
Alle sind irgendwie auch tatsächlich (schwer) körperlich krank. Ist mir so vorher nie bewusst geworden.
Oder sehe ich das falsch?
"Glaub nicht alles, was du denkst"(B.Katie)"Du musst dich daran erinnern, dass Angst nicht echt ist.Es ist ein Produkt der Gedanken, die du kreierst.Verstehe mich nicht falsch.Gefahr ist echt,aber Angst ist eine Entscheidung."(W.Smith)
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Re: Mir ist aufgefallen....

Beitrag#2von Farbenspiel » 8. Apr 2016 18:53

definiere schwer körperlich krank?
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Re: Mir ist aufgefallen....

Beitrag#3von Gaby » 8. Apr 2016 19:06

hab ich noch gar nicht drüber nachgedacht...von ein paar weiß ich es, aber nicht von allen...

na ja...spricht vielleicht auch für sich :-)
...du kannst mich anfassen...doch kannst du mich auch berühren...?
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Re: Mir ist aufgefallen....

Beitrag#4von tara » 8. Apr 2016 19:59

Kann ich nicht so richtig definieren. Wie gesagt, ist ja auch nur so ein Gedanken.

lg
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Re: Mir ist aufgefallen....

Beitrag#5von FenIce » 9. Apr 2016 18:44

Ich frage mich manchmal, ob ich/ wir die körperlichen Beschwerden auch hätten, wenn die Psyche nicht krank wäre? Oder zumindest, diese Beschwerden erst später augetreten wären, wenn überhaupt?
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Re: Mir ist aufgefallen....

Beitrag#6von tara » 10. Apr 2016 17:25

Die Frage "spricht" mich irgendwie total an. Macht mich traurig gerade. :cry:
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Re: Mir ist aufgefallen....

Beitrag#7von FenIce » 10. Apr 2016 18:42

Mich macht dieser Gedanke traurig, weil ich das Gefühl habe, dass es so ist. :cry:
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Re: Mir ist aufgefallen....

Beitrag#8von tara » 10. Apr 2016 19:46

Ja, vielleicht hast du Recht. :cry:
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Re: Mir ist aufgefallen....

Beitrag#9von Josy » 11. Apr 2016 11:40

Also "doof" finde ich Gedanken prinzipiell nicht - auch dann nicht, wenn sie sich am Ende vielleicht nicht bestätigen.

Die Psyche trägt mit Sicherheit zu den körperlichen Problemen bei, wenn sie natürlich auch nicht bei allem die alleinige Ursache ist. Dazu gibt es ja auch ganz viele Untersuchungen, die das bestätigen, nicht nur im reinen Bereich der Psychosomatik. Auch Stress wirkt sich körperlich aus, es kann zum Beispiel zu Magen-Darm-Problemen, Kreislaufproblemen etc. kommen. Ein Bereich mit sehr starken Auswirkungen ist der Rücken oder überhaupt "die Gräten". Kürzlich las ich: Fast 90 Prozent der orthopädischen Probleme sind auf die Psyche zurückzuführen. Der Punkt zeigt das Ausmaß sehr klar auf: Wenn wir auf die übrigen Gründe schauen wie Überbelastung, Verschleiß, Fehlhaltungen, angeborene Dinge usw. - und 90 Prozent Psyche... Auch die Abwehr wird massiv geschwächt, die Anfälligkeit für Infekte aller Art steigt also.
Und das Herzinfarktrisiko wird durch Stress deutlich stärker erhöht als beispielsweise durch Rauchen (zeigt die Stärke dieser Auswirkungen sehr gut auf). Heißt natürlich nicht, dass Rauchen gesund ist ;) Aber gerade das ist ein guter Punkt, um das bildlicher in Worte zu fassen: Beim Rauchen führen wir dem Körper Gift zu, mit Stress (und die psychischen Dinge wie Ängste, Daueranspannung, innerer Druck usw. sind ja nichts anderes als psychischer Stress) führen wir der Seele Gift zu. Und da Körper und Seele nicht trennbar sind, treffe ich damit immer beide.
Darum finde ich das Umdenken so wichtig. Umdenken insofern, dass wir an bestimmten Dingen nichts ändern können. Zum Beispiel an diesen Zusammenhängen, aber auch an anderen Dingen in unserem Leben. Chronische Erkrankungen (ob nun körperlich oder seelisch), Einschnitte im Leben, Verlust aller Art etc. Je mehr wir uns dann trotzdem dagegen auflehnen, traurig sind, deprimiert sind, wütend sind, vielleicht hasserfüllt sind, desto mehr schaden wir uns selbst, ohne irgend etwas Positives dabei zu bewirken. Man liest so leicht hinweg über Begriffe wie "Mentalhygiene", aber genau darum geht es doch: Wenn wir in unserer Wohnung überall Gegenstände auf den Boden werfen, wundern wir uns nicht, wenn wir irgendwann darüber stolpern. Warum sollte es anders sein, wenn wir unsere Seele zumüllen?
Und nichts anderes als zumüllen ist es oft. Wie oft haben wir in unserem Leben schon Meinungsverschiedenheiten, Unstimmigkeiten und Ärger erlebt - und ihn dann innerlich ewig mit uns herum geschleppt? Ohne, dass das irgendeinen Sinn macht, denn das Grübeln und Ärgern und die Traurigkeit ändern überhaupt nichts, belasten aber schon wieder die Seele und damit auch den Körper. Und manchmal kommen dann Momente, in denen es plötzlich um den Tod geht - unseren eigenen oder den von Menschen, die uns nahe stehen. Plötzlich verändern sich die Perspektiven und die Streitigkeiten, die sich eben noch weltbewegend anfühlten, erscheinen wieder als das, was sie sind: Nebensächlich, weil es so viel anderes gibt, das wirklich wichtig ist. Und trotzdem haben wir uns selbst damit die ganze Zeit Lebenszeit erfolgreich vermiest und ganz nebenbei noch Körper und Seele geschadet. Wenn uns das erst einmal bewusst wird und wir das erkennen, ist eigentlich der wichtigste Schritt getan - denn dann können wir gegensteuern in künftigen Situationen. Und die werden kommen - ohne Zweifel ;)
Oder wie oft belasten wir uns selbst mit Sorgen und Vorängsten. Gleiches Prinzip. Es belastet, es schadet und es verbessert überhaupt nichts. Und oft genug treten diese Situationen, die wir da gerade befürchten und uns ausmalen, niemals ein - weil sie nur unseren Katastrophengedanken entsprungen sind.
Genauso bei "den großen Punkten" in unserem Leben wie etwa Verlust - nur ist die Last dabei noch ungleich viel stärker. Und auch da genauso wie bei den Auswirkungen der Seele auf den Körper bleibt als positiver Weg nur, auf das zu sehen, was wir (noch) haben.
Und dabei sehe ich bei den Auswirkungen vor allem, dass dieser Weg ja nicht nur im Negativen in beide Richtungen funktioniert (also dass die Seele sich auf den Körper auswirkt und umgekehrt), sondern auch im Positiven. Und auch da lässt sich aktiv ganz viel machen.
Nehmen wir oben die Aussagen, dass euch das traurig macht. Das ist ein Gefühl, das sich ganz automatisch einstellt und meist eine ganze Weile anhält. Und umgekehrt? Bei den Lebenslichtern wird das sehr schön sichtbar, wie schwer es uns fällt, positive Momente überhaupt wahrzunehmen. Nicht etwa, weil sie nicht da wären - es gibt sie in jedem Leben. Und darüber hinaus nicht nur wahrzunehmen "aha, da ist etwas Positives", sondern sie auch wirklich zu spüren, zu er - fahren. Bei Traurigkeit oder Ärger sind wir Meister darin, ganz von selbst - somit können wir es bei den Schönen Dingen gar nicht oft genug üben, um da (wieder) ein Gleichgewicht herzustellen. Und auch mit Blick darauf: Wie lange wirkt es denn nach? Meist sind die schönen Momente recht schnell wieder verdrängt von Ärger, Trauer, Alltagskram etc. Und daran lässt sich mit viel Geduld und Achtsamkeit rütteln. Und dann treten positive "Wechselwirkungen" von Körper und Seele ein.
Und wir können nicht nur die zufälligen Lebenslichter aufsammeln, sondern auch dafür sorgen, dass wir mehr Lebenslichter haben. Das mögen Kleinigkeiten sein - und doch wird aus vielen Kleinigkeiten schließlich etwas Großes. Vielleicht wird das greifbarer und auch leichter in der Umsetzung, wenn wir uns das Ganze als Waage vorstellen: Immer wenn wir etwas Schönes in die Waagschale legen, wird diese Seite schwerer und Körper und Seele profitieren. Und immer, wenn auf der negativen Seite etwas dazu kommt, schauen wir, wie wir das Gewicht so gering wie möglich halten und durch die andere Seite ausgleichen können.
Richte den Blick nach innen und du findest tausend Gebiete, die noch unergründet in deines Geistes Tiefe liegen. Bereise sie, und sei Gelehrter deiner inneren Kosmographie.
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Re: Mir ist aufgefallen....

Beitrag#10von Gaby » 12. Apr 2016 22:02

ich hab mir da noch so Gedanken drüber gemacht...der Doc in der Lungenfachklinik erzählte mir, daß 70 Prozent aller COPD Patienten auch unter Depressionen leiden. Mich würd nun interessieren...durch COPD in die Depression, oder zuerst die Depression. Schade, daß ich nicht gefragt habe.

zum Thema an sich...Tara...du schreibst...körperlich schwer krank...meine erste gedankliche Reaktion war: na ja...ICH bin nicht SCHWER krank.....ließ es aber erst mal so stehen. Muß nun aber immer wieder drüber nachdenken....bin ich wirklich SCHWER krank? Bei mir kommen sofort Gedanken wie: ach...bei mir ist das (noch) nicht so schlimm...schwer krank sind ganz andere Krankheitsbilder....schwer krank ist Stufe 4.....Krebs....usw. usw....

Meine Therapeutin meinte heute...sie SIND schwer krank....ich weiß auch nicht...in mir schreit alles: nein, bin ich nicht. Mir geht es doch noch relativ gut..anderen geht es schlechter...da kann man das sagen...schwer krank.

Wie geht es euch denn damit?
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